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Kind
zu spielen, wenn man schon über 80 Jahre alt ist, ist nicht einfach. Und es ist
noch schwerer, da ich weiß, dass ich den Spanischen Bürgerkrieg, diese so
kritische, erschütternde und stürmische Periode, gut kenne. Die Zeit vor und
während des Spanischen Bürgerkrieges gehört zur interessanteste der spanischen
Sozialgeschichte. Möglicherweise liegt der hauptsächliche Wert von
„Feigenkakteen und Skorpione“ in der Beschreibung einer Zeit und eines Ortes,
die für die Menschen von heute unendlich weit entfernt sind. In Feigenkakteen
und Skorpione finden sich viele Ereignisse, die meine Jugend geprägt haben und
die letztlich entscheidend für die spanische Geschichte waren: Die Proklamation
der Republik, der Streik in Asturien 1934, das vorrevolutionäre Barcelona und
schließlich, um nur die herausragendsten Ereignisse zu erwähnen, der 19. Juli
1936, das Datum des faschistischen Putsches und der darauf folgenden
revolutionären Antwort. Die Geschichte von libertärer
Revolution und antifaschistischem Widerstand spiegelt sich im Leben des
spanischen Anarchisten Abel Paz wieder. Bereits als 15-jähriger kämpfte er im
Bürgerkrieg auf der Seite der CNT gegen die Franco-Faschisten. 1939 floh er nach
Frankreich, kämpfte aber ab 1942 im Spanischen Untergrund gegen das
Franco-Regime, bis er verhaftet und bis 1953 inhaftiert wurde. Heute lebt Abel
Paz in Barcelona.
„Feigenkakteen und Skorpione“ ist der
erste Band seiner vierbändigen Biographie, die in loser Folge im Verlag Edition
AV erscheinen sollen.
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