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Diese Broschüre gibt
einen fundierten Einblick in zentrale Fragestellungen syndikalistischer
Gewerkschaften, sowohl aus historischer als auch aus aktueller Perspektive.
Nach dem Fehlschlagen plumper Repression gegenüber der massiv an Stärke
gewinnenden Arbeiterbewegung im 19. Jahrhundert ersannen die Herrscher aus
Wirtschaft und Politik ein perfides System zentral gesteuerter Teilhabe des
gefügigen Teils der Arbeiterschaft: das Modell der Sozialpartnerschaft.
Dieses setzte auf Integration, statt auf Konfrontation. Soziale Ungleichheit
wurde somit erfolgreich legitimiert und mit sozialem Anschein bis heute
beibehalten.
Was hatten die
Syndikalisten in Deutschland der Sozialpartnerschaft entgegenzusetzen?
Wie entwickelten sich ihre
Organisationen und Kämpfe vor und nach dem zweiten Weltkrieg?
Diese Broschüre und ein
separater dokumentarischer Ergänzungsband zeigen konkret das Verhältnis des
organisierten Anarcho-Syndikalismus in Deutschland zum Tarifvertragssystem
und zum Betriebsrätewesen auf. Dazu kommen zwei Beiträge zu den
Persönlichkeiten Erich Mühsam und Hans Schmitz und ihren Bezügen zum
Anarcho-Syndikalismus. Die Hälfte dieser in der „Direkten Aktion“
erschienenen Artikel wurde stark ergänzend überarbeitet. Sie repräsentieren
somit den neuesten Stand der Forschung im Jahre 2006.
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